
Warum wir unsere Infrarotstrahler besonders prüfen
Im Schweinemastbetrieb ist ein defekter Heizstrahler mehr als nur eine weitere Aufgabe auf der To-Do-Liste – er stellt vielmehr eine echte Bedrohung für die Tiere dar.
Wir bauen unsere Infrarotstrahler so, dass sie dem Schmutz und den Verunreinigungen in den Aufzuchtkäfigen standhalten können. Doch die eigentliche Prüfung findet schon lange bevor der Strahler überhaupt in Ihren LKW gelangt, statt.
Das „Burn-In“-Testverfahren
So machen wir es: Jeder einzelne Infrarotstrahler wird einem Belastungstest unterzogen. Wir schalten ihn ein und lassen ihn eine Weile unter Volllast arbeiten.
Warum? Denn Quarzheizelemente neigen dazu, frühzeitig zu versagen. Wenn es kleine Risse im Glas oder eine nicht ganz dichte Abdichtung gibt, dann geht das Element bereits in den ersten Stunden kaputt.
Wir möchten, dass das in unserer Fabrik passiert – und nicht in Ihrem Stall. So sind die „schwachen“ Strahler bereits ausgeschlossen, bevor sie bei Ihnen ankommen.
Alles hängt vom Quarz ab
Diese Strahler nutzen Kurzwellen-Infrarotlicht, um Wärme schnell in die Haut der Ferkel zu bringen. Dafür verwenden wir hochreinen Quarz – dadurch dehnt sich der Strahler bei hohen Temperaturen nicht aus.
Aber Quarz ist empfindlich. Wenn die Abdichtung zwischen dem Wolframfilament und dem Glas auch nur um einen Bruchteil eines Millimeters ungenau ist, dringt Sauerstoff ein und das Filament verbrennt sofort.
Der Belastungstest ist somit unsere Methode, solche Defekte frühzeitig zu erkennen.
Weniger nächtliche Störungen
Für den Betriebsleiter bedeutet das einfach ein ruhigeres Arbeitsumfeld. Sie müssen mitten in der Nacht nicht in die Käfige steigen, um einen defekten Strahler auszutauschen. Stattdessen erhalten Sie eine gleichmäßige, zuverlässige Wärmeversorgung für alle Tiere.
Eine kleine Hinweis: Diese Strahler erzeugen viel Wärme. Stellen Sie sicher, dass die Befestigungselemente der Strahler der Temperatur standhalten und dass die Strahler von Stroh und anderen brennbaren Materialien entfernt bleiben. Niemand möchte schließlich ein Brandrisiko im Stall haben.