
Aufhören mit den Kohleheizkesseln: Die IMA Edge Bander auf Infrarotheizung umrüsten
Seien wir ehrlich – Kohleheizkessel sind wirklich ein Ärgernis. Wenn Sie immer noch solche Kessel verwenden, um Klebstoffe zu erhitzen, kennen Sie die Probleme: Der Ruß, die ständige Mühe beim Lagern von Brennstoff sowie das Gefühl, eher ein Museum zu betreiben als eine moderne Werkstatt.
In letzter Zeit helfen wir Werkstätten dabei, diese alten Heizkessel durch Infrarotlampensysteme zu ersetzen. Das ist eine sauberere Arbeitsmethode – außerdem wird dadurch ein großer Teil des CO2-Ausstosses vermieden.
Warum Infrarotlampen funktionieren
Infrarotlampen verschwenden keine Zeit damit, die Luft um sie herum zu erwärmen. Sie nutzen Strahlung, um Energie direkt in den Klebstoff oder das Werkstück zu leiten. Wir wählen Lampen mit bestimmten Wellenlängen aus, die vom Klebstoff optimal aufgenommen werden. So entsteht keine unnötige Wärme – nur die Wärme genau dort, wo sie benötigt wird.
Die technischen Aspekte
Für die IMA-Maschinen verwenden wir Kurzwellenquarzlampen. Der Vorteil: Die Geschwindigkeit. Man muss nicht eine Stunde vorher kommen und warten, bis der Heizkessel Druck aufbaut. Mit einem einfachen Schalter kann man innerhalb von Sekunden die gewünschte Temperatur erreichen. Dadurch wird der Startvorgang morgens viel einfacher.
Achtung! Wir verwenden Hochleistungsrippenlampen, damit die Maschine nicht zu viel Platz einnimmt. Doch dadurch entsteht viel konzentrierte Wärme. Wenn die Belüftung nicht ausreicht, besteht die Gefahr, dass die Elektronik beschädigt wird. Sorgen Sie dafür, dass die Kühlventilatoren weiterhin laufen, damit die Sensoren ordnungsgemäß funktionieren.
Der Umstieg
Auf einen „grünen“ Betrieb umzustellen, ist nicht so einfach wie nur eine Glühbirne auszutauschen. Man muss die Elektroverkabelung überprüfen – schließlich steigt die elektrische Belastung. Im Grunde tauscht man die Kosten für Brennstoff gegen die Kosten für Strom ein.
Doch der eigentliche Vorteil liegt in der Kontrolle. Mit Infrarotlampen kann man die Temperatur je nach Material anpassen – egal ob es sich um dickes PVC oder empfindliches Material handelt. Dadurch wird verhindert, dass der Klebstoff verbrennt oder versagt. So wird der Umstieg auf einen „grünen“ Betrieb tatsächlich zu einer Verbesserung der Produktqualität – anstatt nur zu einem Marketingargument.