
Wie man alten Geflügelställen mit 5kW-Infrarotheizungen ein zweites Leben schenkt
Wenn Sie auf einen alten Geflügelstall blicken, fragen Sie sich wahrscheinlich, ob es überhaupt lohnenswert ist, ihn zu retten. Meistens kommt es dabei auf eines an: die Wärme. Die alten, undichten Heizungen reichen heutzutage einfach nicht mehr aus. Doch durch den Einsatz von 5kW-infraroten Heizern ändert sich die Atmosphäre im Stall komplett.
Hier ist der Grund dafür: Die meisten Heizungen versuchen, die ganze Luft im Raum zu erwärmen – das ist jedoch Verschwendung. Die ganze kostbare Wärme steigt einfach nach oben zum Decke, wo sie den Tieren nichts nützt. Infrarotheizungen hingegen strahlen die Wärme direkt auf die Tiere sowie den Boden ab.
Mit einer Leistung von 5kW haben diese Heizgeräte genug Kraft, um das Vieh warm zu halten – auch dann, wenn das Gebäude undicht ist oder die Wände dünn sind. Dadurch entsteht eine gemütliche Wärmezone genau dort, wo sie benötigt wird.
Aber Vorsicht: Man kann einen 5kW-Heizer nicht einfach in irgendeinen Steckdosenanschluss anschließen. Das kann dazu führen, dass die Sicherung durchbrennt – oder noch schlimmer: Die alten Kabel können beschädigt werden. Prüfen Sie zunächst Ihren Stromverteilerkasten. Sie sollten eine eigene Leitung für diese Heizgeräte bereitstellen, um Unfälle zu vermeiden.
Außerdem sollten Sie darauf achten, wo Sie die Heizgeräte anbringen. Sie erzeugen nämlich viel intensive Wärme. Wenn Sie sie zu niedrig anbringen, könnten Sie die Tiere belasten oder sogar verletzen. Überlegen Sie sich sorgfältig die richtige Höhe – je nach Rasse und Alter der Tiere.
Der eigentliche Vorteil liegt jedoch darin, wie sich das auf Ihre Betriebskosten auswirkt. Wenn der Boden nicht mehr eiskalt ist, hören die Tiere auf zu zittern und können sich weiterentwickeln. Sie verschwenden nicht mehr all ihre Energie darauf, am Leben zu bleiben, sondern können diese Energie stattdessen für ihr Wachstum nutzen. Das zeigt sich in den Futterverwertungsraten.
Es ist also eine einfache Möglichkeit, mehr aus Ihrem Betrieb herauszuholen – ohne die Wände abreißen und alles von vorne aufzubauen.